![]() |
|
Mr. und Mrs. Nobody Bei Menschen, die einen spirituellen Weg gehen, steht der K�rper nicht besonders hoch im Kurs. Viele betrachten ihn herablassend, eher geringsch�tzig. Zieht er denjenigen nicht nach unten, der in die H�he spiritueller Erfahrung strebt? Behindert er durch seine Tr�gheit nicht unsere geistige Weiterentwicklung? Ist er nicht der Widersacher der Seele, ein Beh�lter alles Dunklen, Triebhaften, Unerl�sten? Wie die Griechen sagten: das Fleisch ist Gef�ngnis, ja sogar Grab der Seele. Man kann den K�rper schlecht abschaffen, also muss man mit ihm zu leben versuchen. Aber er ist im Grunde doch eine Last. Hatte nicht Franziskus recht, als er ihn "Bruder Esel" nannte? Man gibt ihm schon, was er braucht: Nahrung, Kleidung, Schlaf, Bewegung, frische Luft. Aber mehr steht ihm wirklich nicht zu. Menschen, die solcherma�en nach geistiger oder spiritueller Weiterentwicklung streben, finden sich in guter Gesellschaft. Denn die Mehrheit der Bev�lkerung in unseren Breiten scheint den eigenen K�rper nicht viel besser zu behandeln. Geben wir unserem K�rper die richtige Nahrung? Mediziner sind mit guten Gr�nden der Ansicht, dass ein erheblicher Teil aller Krankheiten ern�hrungsbedingt ist. �berlassen wir unseren K�rper seinem ihm eigenen Rhythmus, wenn fast jeder neben seinem Bett einen Wecker stehen hat? Welche Sch�den allein durch mangelnde Bewegung verursacht werden, auch dar�ber gibt es desillusionierende Statistiken.
|